Hitchhiking from Switzerland to Papua. Some reports of a traveler. Autostopp von der Schweiz nach Papua ohne Flugzeug zu benutzen. Ein grobes Tagebuch eines Globetrotter.
Malaysia
Vielleicht muss ich aus Kostengründe den Blog einstellen. Mein Ziel ist, ein
Laptop zu kaufen, um den Blog weiterführen zu können. Falls Leser mich
unterstützen wollen und wie dies funktioniert sieht man hier: link
GONG SIE FA ZAI, Es schöns Nöis!!!
4.-5.2.2011
Unglaublich aber wahr: Die Chinesen arbeiten NICHT. Business ist so gut wie unmöglich. Die Läden sind reihenweise geschlossen. Rechts: Dafür gehen sie in chinesische Tempel um zu beten, Räucherstäbchen anzuzünden und wie hier im Bild, symbolisches Papiergeld zu verbrennen. All dies soll einem helfen im neuen lunaren Jahr. Mit wirtschaftlichem Erfolg, Gesundheit und Fruchtbarkeit.
Irland? England? Frankreich? Nein: Tropisches Malakka. Da dies die Hauptstadt der Kontrolle der Strasse von Malakka war, wechselten die Besatzer sehr oft. Zuerst von chinesischen Händlern als Zwischenstopp nach Indien errichtet, wurde sie später zu einem malaiischen Sultanat.
Anschliessend kamen die Portugiesen, gefolgt von den Holländer und schliesslich zum britischen Weltreich. Erst dann, 1957, zusammen mit ganz Malaysia, wurde auch Malakka unabhängig.
Hmm, eine chinesische Moschee, eine portugiesische Kirchenruine mit Holländischen Grabplatten und eine tamilisch-methodistische Kirche... Normales Malaysia halt.
Ich traf auf einen Friedhofhügel voller chinesischer Gräber. Unten sieht man ein Denkmal, das den getöteten Chinesen unter japanischer Herrschaft im zweiten Weltkrieg gedenkt. Immer wieder war ich überrascht und geschockt über die Gräuel, welche die Japaner in ganz Südostasien und pazifischen Raum angerichtet haben. Die Nazis waren nicht schlimmer. Akte Japaner im Pazifikkrieg
Natürlich wurde das Ganze auch fleissig mit öffentlichen Karaoke-Auftritten gefeiert. Erinnert mich an das Karaokeschiff nach Chongqing link
Zum Schluss noch der Winterhit in den Strassen: Facebook Flip-Flops.
Persönlich: Der Zwischenhalt in Melakka war ne gute Entscheidung. Zwar ähnlich mit Georgtown, aber doch so anders. Ich bleibe aber nicht länger als eine Nacht, Singapur liegt vor mir.
Plan A: Weiter Autostoppen nach Singapur.
Weiterhin ist es ein Thema den Blog einzustellen. Um die Kosten des Blogs zu reduzieren, will ich einen Laptop kaufen und so von gratis Wireless profitieren. Fleissige Leser können sich hier darüber informieren, wie sie mir helfen können: link