Hitchhiking from Switzerland to Papua. Some reports of a traveler. Autostopp von der Schweiz nach Papua ohne Flugzeug zu benutzen. Ein grobes Tagebuch eines Globetrotter.
Malaysia-Singapur
Ein grosses DANKE an die Leute, welche meinen Blog unterstützen! Ich war positiv überrascht über das Echo, welches durch meinen letzten Beitrag ausgelöst wurde. Deshalb strenge ich mich auch an, brav weiterzuschreiben.
(Um was es geht? link)
Singapur am ersten Tag: Dieses Land hat die höchste Schwimmbäderdichte der Welt. Sport wird gefördert hier...
5.-6.2.2011
Tja, immer wieder erfrischend sowas. Ein Taxi nimmt mich gratis bis nach Joho Bahru mit. Von dort ist es nur noch ein Katzensprung nach Singapur. Rechts sieht man das typische Umland. Palmölplantagen und ein bisschen Kautschuk.
An der Grenze erfuhr ich, dass mein Pass ungültig ist. Weill ich was falsch gemeldet habe, nachdem ich in Israel vor einem Jahr ein Laisser-Passer haben musste, gilt mein Pass als gestohlen. Deshalb war ich nun in 14 Ländern illegal !!!! Also muss ich hier in Singapur einen neuen Pass haben. Das ganze dauert dann auch 2-3 Wochen... Oh shit... es hätte keine teuerere Insel sein können...
Erster Eindruck in Singapur. Sehr guter öffentlicher Verkehr, ein Hochhaus nach dem anderen. Und ein bunter Mix an Einwohner der sogar Malaysia toppt.
Das Nachtleben in Singapur ist beeindruckend. Hier sieht man einen Teil einer Altstadt welcher komplett überdacht ist. Eine Designbar reiht sich neben der anderen.
Da ich bis jetzt noch nichts mit Indien oder dem Hinduismus zu tun hatte (Ausser vielleicht Angkor Watlink), waren diese Tempel sehr faszinierend für mich. Ich probierte für Singapur couchsurfing.com link aus, um bei jemanden schlafen zu können. Mein Host bei dem ich schlafen konnte war aus Indien, und so zeigte er mir ein bisschen die Tempel. Speziell ist, dass jede Familie das Ganze ein bisschen anders zelebriert, da jede andere Götter verehrt. Es gibt unglaublich viele von ihnen, auf jedenfall mehrere tausend.
Singapore ist a ''fine'' city. Dieses zweideutige Sprichwort meint einerseits: Singapur ist ne nette Stadt. Andererseits meint es aber auch: Singapur ist eine Stadt der Bestrafungen. Es gibt hier mehr Verbote als in der Schweiz, Deutschland und Italien zusammen. Es wird gebüsst wer im ÖV isst oder trinkt. Wer etwas auf den Boden wirft oder wer eine stinkige Königsfrucht in der Ubahn transportiert.
Dafür machen sie mit dieser Kampagne die Leute aufmerksam, auf die schwächeren Mitfahrer...
Hmm, Chinatown ist überdacht und hat ein eigenen Eingang in die U-Bahn.
Noble Hochhäuser reihen sich aneinander. Architektonisch korrekt und modern wird fleissig weitergebaut. Eine Wohnung zu finden ist denn auch die grosse Herausforderung in Singapur. Selten schnell und wie man es sich vorstellt, seltener wenn man noch jung ist und fast unmöglich für einen günstigen Preis. Singapur ist wohl eine der teuersten Städte zum wohnen.
Weiterer Eindruck: Sie wollen, dass man von überall in Singapur innert 400m zu einer U-Bahnstation kommt. Deshalb wird fleissig gebaut. Speziell: Die Firmen kommen oft aus China. Diese Arbeit will aber kein Singapurer machen. Etwa gleich, wie wir für die harte Arbeit Portugiesen und Ostdeutsche holen, kommen Leute von Indien und Indonesien nach Singapur um zu bauen.
Persönlich: OH MEIN GOTT. ES ESCH SO SCHWYYZERISCH!! Organisiert, sauber, schön, zubetoniert, funktionierend, unkorrupt, teuer und man hat mehr zu verlieren als zu gewinnen. Will ich das überhaupt? Ich liebe die Schweiz. Aber ich suche das sicher nicht auf dieser Reise...
Plan A: Schiff suchen.