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Hitchhiking from Switzerland to Papua. Some reports of a traveler. Autostopp von der Schweiz nach Papua ohne Flugzeug zu benutzen. Ein grobes Tagebuch eines Globetrotter.

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Kuala Lumpur (Edit)

      Malaysia

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vielleicht muss ich aus Kostengründe den Blog einstellen. Mein Ziel ist, ein

Laptop zu kaufen, um den Blog weiterführen zu können. Falls Leser mich

unterstützen wollen und wie dies funktioniert sieht man hier: link

 

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Ausblick aus der WG

2.2.-4.2.2011

Der Typ der mich mitgenommen hat nach Kuala Lumpur zeigte mir gleich ein bisschen die Stadt. 

 

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Links der Palast des Königs. Malaysia ist eine der seltenen Wahlmonarchien. Unter all den Adligen der Provinzen wird ein König für ein paar Jahre gewählt. Im ganzen Land müssen daraufhin in öffentlichen Gebäude und Restaurants, Hotels und Läden das Bild obligatorisch und sichtbar aufgehängt werden. 

Rechts sieht man die nationale Moschee in welcher tausende Gläubige Platz finden. Die Besucher und vorallem den Frauen werden Mäntel verteilt, sodass sie trotzdem das Gebäude besuchen können. 

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Wir waren viel in der Stadt unterwegs und sie zeigten mir lokale Spezialitäten. Aufgefallen sind mir sofort, wie Frauen mit 3 Kinder und Burka selbstverständlich auf der Strasse herumlaufen, sowie die jungen Chinesinnen in Miniröckchen. 

 

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Eindrücke aus der Stadt . 

In der gemeinsamen Zeit in der WG war ein grosses Thema allgegenwärtig. Die arabische Revolution. Viele haben Freunde oder Verwandte aus Studiengründen in Nordafrika. 

Betroffen wird man wieder bei den Geschichten die man vom nahen Osten erfährt. Das Westjordanland und der vorallem der Gazastreifen wird oft als grösstes Gefängniss der Welt bezeichnet. Fairerweise muss ich auch erwähnen, dass ich in Israel war und die Gräultaten der muslimischen Terroristen von Opfern gehört habe. 

Die Juden waren über die ganze Welt verteilt. Nun existiert Israel, dafür wurden aber viele tausende oder zehntausende Palästinenser als Flüchtlinge in die ganze Welt zerstreut. Deshalb wird das ganze zu einem globalen Konflikt. Fast überall auf der Welt habe ich sympatische Israeli und Palästinenser getroffen, welche mir schreckliches erzählten. 

Ich beobachtete, wie die Meinungen in den allgemeinen Diskussionen unter den Studenten weit auseinander gingen. Mit dabei waren einige aus dem Jemen, Algerien, Sudan, Malaysia und Israel (Palästina). Die einzige Frau in der Wohnung zum Beispiel zeigte sich entsetzt über Ultrakonservative welche die Frau in eine Burka stecken und sie für ''Fehlverhalten'' bestrafen, indem sie mit einem Lederriemen im Mund herumlaufen muss. Während einer vom Jemen dies nicht so krass fand, war er geschockt über die Beschneidung der Frau in einigen Afrikanischen Ländern. Er war bestürzt und meinte dass dies strikte nichts mit Religion sondern nur mit falschen Traditionen zu tun habe. 

Allgemein hatten sie einen komischen Mix aus modernen Ansichten und Lifestile. Gleichzeitig hatten sie krass rückständige Meinungen, was die Frau in der Gesellschaft oder die Akzeptanz gegenüber Homosexuellen anging. Gegenüber anderen Religionen waren sie relativ offen und feierten zum Beispiel das Chinesische Neujahr in vollen Zügen. Vorallem die Nationalität spielt überhaupt keine Rolle. Mir wird bewusst, wie die ganze Arabische Welt in Bewegung ist. Im Iran leben zwei Millionen Afghanen. In Jordanien leben eine Million Palästinenser. In Syrien finden 200'000 Iraker Zuflucht. Die Dimensionen dieser Flüchtlingsströme in der ganzen Region ist enorm und andauernd. Es gibt kaum ein islamische Land, deren Bevölkerung nicht aus einen international-arabischen Mix besteht. Was für Auswirkungen und Konsequenzen dies auf die Stabilität einer Region hat kann man sich vorstellen. Malaysia probiert hier auch seinen Anteil daran zu geben und unterstützt Palästinensische und andere Studenten. 

Ich war erstaunt wie offen wir über jenste Themen diskutieren konnten. Spannend! 

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Links: Blick vom Fernsehturm. Die ganze Stadt ist sehr grün. Dies ist mir schon von Anfang an aufgefallen. Rechts: Ein arabischer Markt in einem alten Quartier. Über der Hauptstrasse: Eine Monorail. 

 

Ein grosses Thema war auch das lunare Neujahr. Die Chinesen feiern dies während 15 Tagen (kann aber in jedem Land anders sein). Dabei spielen Familienfeiern genau so eine Rolle wie ein Besuch im chinesischen Tempel oder der Drachentanz. Grosse Teile Malaysias wurden von chinesischen Immigranten aufgebaut. Business ist meistens in den Händen von Han's. 

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Nach Chonqing link habe ich keine Monorail mehr gesehen. Darum genoss ich es diese Bahn zu benutzen. Sobald eine Stadt ein gutes U-Bahn oder Lightrail- System hat, wird es sehr viel attraktiver und einfacher zu bereisen. 

 

Persönlich: Die WG war super. Trotzdem bin ich froh mich bald wieder auf den Weg nach Singapur zu machen. Ich habe dementsprechend Hoffnungen an den nächsten Hafen. 

 

Plan A: Den Autobahnen entlang weiter nach Süden. 

 

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